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Weingut Winkler-Hermaden, Kapfenstein 105
8353 Kapfenstein Tel: 0043 3157 2322, www.winkler-hermaden.at,weingut@winkler-hermaden.at |
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"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme."
- Jean Jaurès |
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| Den Kalender 2012 als Acrobat Reader Datei (pdf) findet man hier. Den neuesten Schlossboten als .pdf gibt es hier |
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| Die Familie Winkler-Hermaden
Neun Mitglieder der Familie Winkler-Hermaden lassen in Kapfenstein ihre Ideen einfließen. Eva Winkler-Hermaden betreut und gestaltet immer noch liebevoll die Schlossgärten und sorgt für das freundliche, grüne Ambiente des Hauses. Martin und Elisabeth sind „kochlöffelschwingend“ und „gästebetreuend“ im Hotel und Restaurant tätig. Christof (24) studiert Molekularbiologie, arbeitet an seinem Weinakademiker und ist vor allem der Hüter unserer Schatzkammer mit über 5000 Weinen. „Wir schönen unsere Weine mit Zeit“ ist sein Wahlspruch. Katharina (23) ist nach ihrem Sommereinsatz im Schloss wieder auf „gastronomischer Wanderschaft“. Sie und ihr Freund Johannes wollen noch weitere Erfahrungen sammeln, bevor sie beginnen, ihre Ideen auf Schloss Kapfenstein zu verwirklichen. Thomas (22) hat 2011 bereits die dritte Ernte hier mit eingebracht. Wie die übrige Familie fasziniert ihn der Gedanke des Biologischen Weinbaues, insbesondere die Versuche mit PIWI-Sorten und Amphoren. Wolfgang (16) hat noch 1 Jahr an der Fachschule für Maschinenbau vor sich. Seine Begeisterung für das Schmiedehandwerk hält unverändert an! Georg und Margot geben die Gesamtlinie vor und versuchen mit Hilfe von fast 50 Mitarbeitern das Beste aus altem und neuem Gedankengut im Hotel, Restaurant und Weingut umzusetzen. |
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| Lamm in meiner Küche Martin Winkler-Hermaden: „Das erste eigene Lamm wird geschlachtet. Bei einer ‚Hausschlachtung‘ fasziniert mich die große Auswahl an verschiedensten Fleischteilen – da sprudelt meine Kreativität über! Das Lamm wird in zwei Hälften geteilt und muss im Kühlraum einige Tage reifen. Aber die Innereien kann ich natürlich sofort verkochen. Dass Leber und Co an Beliebtheit verloren haben, liegt sicher oft an der Zubereitung. Ein Lammbeuscherl ist doch etwas Delikates. Lunge, Herz und Zunge koche ich in einem würzigen Fond, anschließend gut pressen und fein schneiden. Wichtig ist eine kräftige Röstung von Zwiebel, Essiggurkerl, Knoblauch, Kräutern sowie ein wenig Kapern und Sardellen, die mit Wein abgelöscht wird. Zum Schluss runde ich mit zarten Gemüsestreifen und Obers ab. Oder eine junge Lammleber, die Finger tasten sie weich, zart und doch spüre ich eine frische Festigkeit. Die Leber schneide ich heute sehr dünn, nicht wie für eine Geröstete, sondern in möglichst große Blätter, damit ich sie nur ganz kurz und scharf anbraten muss. Jetzt schnell aus der Pfanne nehmen und nun Zwiebel, Speck, Apfel und Rosmarin rösten, ein Schuss Apfelbrand, Bratenjus. Leber wieder dazu, ein Spritzer Quittenessenz und schon wird angerichtet. Dazu serviere ich ein flaumiges Selleriepüree mit knusprigen Chips. Habe ich Ihnen jetzt Lust auf Kapfensteiner Lamm gemacht?“ |
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| Junge Ideen - junge Schafe Quevri ist die georgische Bezeichnung für eine „Amphore“, die als Tongefäß zum traditionellen Ausbau für die trockenen Weine Georgiens verwendet wird. Außerhalb Georgiens findet dieses Verfahren bei einigen wenigen „biodynamischen Weinen“ Verwendung. Es handelt sich historisch betrachtet um die weltweit älteste Form der Weinherstellung. Georg Winkler-Hermaden: „Die Idee, einen Wein in Quevri auszubauen, kam von den Söhnen Christof und Thomas. Der Versuch, einen Wein anders vinifizieren, einem Wein eine andere Charakteristik zu verleihen, war ihr Wunsch. Wir bestellten zwei Quevri aus Georgien. Im ‚Langen Keller‘ wurden die beiden Tongefäße im Boden versenkt. Wir entschieden uns, den Gewürztraminer von der Lage Hochwarth in den beiden neuen 500 l Behältern auszubauen. Das Besondere am Ausbau ist, dass die Traubenmaische vergoren wird und danach noch ca. ein halbes Jahr so liegen bleibt. Wir sind schon alle gespannt, was wir nach dem halben Jahr kosten werden.“ Weiters erzählt Georg Winkler-Hermaden über die jungen Schafe: „Meine Krainer Steinschafe haben sich im Laufe des letzten Jahres mehr als verdoppelt. Im Dezember und Januar kamen 20 putzmuntere Lämmer zur Welt. Fünf Zwillingspärchen waren dabei!“ |
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| Mehr Erlebnis Für die Gäste im Schloss Kapfenstein wird der Aufenthalt noch interessanter. Jeder Hotelgast erhält bei der Ankunft für die Dauer seines Aufenthaltes die „GenussCard“. In der Zeit von März bis Oktober öffnet diese Karte kostenlos die Türen zu 120 Ausflugszielen, vielfältigen Sportangeboten und kulinarischen Genüssen in der Oststeiermark und dem Steirischen Thermenland. Natur & Garten, Museen & Ausstellungen, Wassererlebnisse, Kulinarik sowie Sport & Freizeit stehen nach Lust und Laune zur Verfügung. Darunter etwa unglaubliche 550.000 m2 Wasserfläche von Freibädern und Badeteichen, 30 Museen, 21 kulinarische Verkostungserlebnisse und viele weitere touristische Höhepunkte der Region. Gültig: 1. März – 31. Okt. 2012 www.genusscard.at |
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Das Weinjahr 2011 Nicht ohne Grund eilt dem Weinjahrgang 2011 schon ein hervorragender Ruf voraus. Die Witterung war über das ganze Jahr ideal für eine gute Entwicklung der Weintrauben: Früher Austrieb, frühe Blüte und guter Blühverlauf im warmen Frühjahr. Im Juli und Anfang August eine kühlere Phase, Ende August und September zur Traubenreife wieder ungewöhnlich hohe Temperaturen, die zu einer sehr frühen Ernte führten. Die Trauben konnten mit hoher Qualität in sehr gutem Gesundheitszustand gelesen werden. Georg Winkler-Hermaden: „Ein Wermutstropfen war das Hagelunwetter in Klöch am 1. September. Es wurden ca. 75 % unserer Klöcher Ernte durch Hagel vernichtet. Wir waren gezwungen, am 3. September mit einer Blitzlese zu beginnen. In nicht ganz 2 Tagen wurden mit vielen Helfern die noch verbliebenen Trauben von 12 ha geerntet. Bei der heurigen Lese und der Herbstarbeit im Keller gab es zum ersten Mal tatkräftige Unterstützung von den zwei Söhnen Christof und Thomas. Beide haben schon eine Weinbauausbildung absolviert, Praktika in anderen Betrieben hinter sich, und sind sehr motiviert, ihr Wissen und die erworbene Erfahrung einzubringen. Es war für mich sehr schön miteinander zu arbeiten und sich gemeinsam über die entstehenden jungen Weine des neuen Jahrgangs zu freuen.“ |
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