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Hotel & Restaurant
Schloss Kapfenstein
 
Weingut Winkler-Hermaden, Kapfenstein 105 8353 Kapfenstein
Tel: 0043 3157 2322, www.winkler-hermaden.at,weingut@winkler-hermaden.at
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"Wir wollen unsere Böden so an unsere Kinder
weitergeben, wie wir sie bekommen haben."
- Christof Winkler-Hermaden

Weingut
Gesamtansicht mit Schloss Kapfenstein und der Grossen STK-Lage Kirchleiten
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Einige Zahlen und Fakten über unseren Betrieb
Wir bewirtschaften eine Fläche von über 34 Hektar nach den Richtlinien der Integrierten Produktion, wovon ca. 12 Hektar in Klöch sind und um die 22 Hektar in Kapfenstein. Davon sind ca. 45 % Weißwein (Sauvignon blanc, Gewürztraminer, Welschriesling, Weißburgunder, Morillon, Grauburgunder, Traminer und Riesling) und ca. 55 % Rotwein (Blauer Zweigelt, Merlot, Pinot noir, St. Laurent, Cabernet Sauvignon, Rösler). Wir haben zwei Erziehungsarten im Betrieb: Zum einen den steirischen Bogenschnitt und zum anderen eine Doppel- stockpflanzung mit je einem Flachbogen. Damit kommen wir auf eine Stockdichte von 4500-5000 Stöcke am Hektar.
 
 

Lagen
Rund um Kapfenstein und in Klöch finden sich viele Weinberglagen, die von uns bewirtschaftet werden. Rosenleiten und Schlosskogel fallen in die Klassifikation "Erste STK Lage" und Kirchleiten in die Klassifikation "Große STK Lage" Insgesamt ergibt das eine Fläche von ca. 34 ha. Einige der hier angegeben Flächen kommen erst in den nächsten Jahren in Ertrag und sind daher noch nicht auf unserer Preisliste aufgetaucht.

 
 

Klöcher Lagen:

Klöcher Hochwart (6 Hektar)
Klöcher Ölberg (4 Hektar)

Kapfensteiner Lagen:

Winzerkogel (6,3 Hektar)
Rosenleiten (4,5 Hektar)
Schlosskogel (2,7 Hektar)
Kirchleiten (2 Hektar)
Hinteregg (1,5 Hektar)
Lahnberg (1,1 Hektar)



Pretal (1 Hektar)
Baderwaldl (0,7 Hektar)
Giglberg (0,7 Hektar)
Mahrensdorf (0,7 Hektar)
Brandriegl (0,4)
Schlossterrassen (0,4 Hektar)
 

Sorten
14 verschiedene Sorten wachsen in unseren Weingärten. 55 % Rotwein und 45 % Weißwein. Einige Sorten sind wiederum erst frisch ausgepflanzt, wie der St. Laurent, und deshalb noch nicht im Ertrag. Der St. Laurent wird wohl mit der Ernte 2009-2010 das erste mal ausgebaut werden.

 
 

Weißwein:
Sauvignon blanc (13,3 %)
Gewürztraminer (7,1 %)
Welschriesling (6,3 %)
Weißburgunder (6,3 %)
Morillon (3,2 %)
Grauburgunder (3,1 %)
Traminer (2,4 %)
Riesling (1,8 %)

Rotwein:
Blauer Zweigelt (28,9 %)
Merlot (9,4 %)
Pinot noir (7,6 %)
St. Laurent (6,3 %)
Cabernet Sauvignon (3,3 %)
Rösler (0,9 %)
  Geschein
 
Weingartenbearbeitung
Bei der Arbeit im Weingarten sind wir stets bemüht nachhaltig und hochqualitativ zu produzieren. Wir versuchen den Boden mit all den Mikroorganismen, Pflanzen und Insekten, die zusätzlich zu den Reben im Weingarten ein Zuhause finden, am Leben zu erhalten und zu vermehren. Darum suchen wir permanent nach neue physikalische System zu Weingartenpflege und auf chemische Maßnahmen zu verzichten. Auch auf Stickstoffdüngung verzichten wir seit langen und versucht vermehrt mit Humusdüngung und Ansiedlung von Leguminosen zu arbeiten.
Unsere Weingärten sind ganzjährig begrünt und werden 5-6 mal im Jahr gemulcht. Hierbei jeweils immer jede zweite Reihe, so dass die Begrünung zum Aussamen kommt. Seit kurzem gibt es auch in unserem Betrieb Gedanken auf die biologische Produktion umzusteigen. Diese Jahr (2009) laufen schon einige Weingärten versuchsweiße mit rein biologischen Mitteln. Biologische Pflanzenschutzmaßnahmen, wie das Ausbringen von Dispensern zur Verwirrung des Traubenwickler oder das physikalische Verfahren zum Freihalten des Unterstockbereichs, wird schon lange in unserem Betrieb praktiziert. Seit diesem Jahr versuchen wir auch den Pflanzenschutz nach biologischen Aspekten zu betreiben. Die intensive Laubarbeit im Sommer und das Ausdünnen der Trauben trägt auch seinen Teil dazu bei. Unsere Erträge befinden, um den Blauen Zweigelt als Beispiel zu nennen, zwischen 3000 kg und 4000 kg.

 
Erziehungsart
Als Erziehungsart haben wir 2 Formen. Die älteren Anlagen haben noch immer den steirischen Bogenschnitt als Erziehungsform. Bei dieser auch als Sylvio-Erziehung betitelten Form der Reberziehung befindet sich ein Kordon in etwa 160 cm Höhe. Die dort wachsenden Triebe werde von dem Kordon zu einem unterstützenden darunterliegenden Draht hinabgebogen.
Bei der zweiten Erziehungsart handet es sich um eine Doppelstockpflanzung. Bei jedem Stock wird ein Zapfen und ein Flachbogen angeschnitten. Dadurch ergibt sich eine Stockdichte von ungefähr 4500 bis 5000 Stöcken pro Hektar.